2011/03/28

Mission Klassenerhalt erfolgreich gestartet!

Meisterschaft LL Ost, 14. Spieltag
4-2 vs. Katsdorf

Nach einer mehr als langen Durststrecke war es am vergangenen Samstag endlich wieder soweit.
Der Rückrundenstart in die Landesliga Ost stand vor der Tür und unser Team hatte in den vorangegangenen Vorbereitungspartien immer wieder gezeigt was man von Ihm in der Rückrunde erwarten kann.
Die Handschrift des Trainers nach der harten Wintervorbereitung kam von Partie zu Partie mehr und mehr zum Tragen und auch die Integration der Winterneuzugänge Eisinger, Renner, Kovarik und Torwart Feitzelmayer bestehende Team funktionierte scheinbar bestens.
So war es auch wenig verwunderlich das die Anspannung und die Vorfreude nicht nur den Spielern ins Gesicht geschrieben stand.
Auch wenn die Vorzeichen auf dem Papier klar gegen uns sprachen und man die Angst vor einem Fehlstart nicht abstreiten konnte, ging das Team doch mit einem ordentlichen Portion Selbstbewusstsein und damit auch Optimismus in die Partie.
Also ging es bei herrlichstem Fritz Walter Wetter auf unseren geliebten Sportplatz um den Rückrundenstart gebührend zu zelebrieren.


Schnell das erste Bier geschnappt und dem aufopferungsvollen Kampf unserer Reserve beigewohnt, die heut eine wirklich sehr ansprechende Leistung bot und trotz einer klaren Dominanz auf dem Feld mit 1-0 verlor. Schade Jungs, es wäre mindestens ein Punkt verdient gewesen!
Außerdem bot die Partie auch den perfekten Einstieg in die klassischen Aufreger! Wenn man schon im ersten Spiel eine solche Schiedsrichterleistung geboten bekommt, wird einem Angst und Bange! Da solllten die Funktionäre wirklich mal schauen, dass nicht jeder der ein offizielles Schiridress trägt automatisch der Regeln dieses schönen Sports mächtig ist! Auch nicht den allgemeinbekannten und jedem Kind bekannten!

Trotz der Tatsache dass man an diesem Nachmittag hätte schon auf Betriebstemperatur sein müssen, fiel die Begrüßung der Mannschaft wenig euphorisch aus. Willkommen zurück du so geliebte Heimstimmungsflaute!
Doch zum darüber nachdenken war wenig Zeit! Denn auf dem Platz feuerten beide Mannschaften ein Offensivfeuerwerk ab, dass man in dieser Form schon lang nicht mehr gehen hatte!
Bereits nach 6 Minuten brachte Aistleitner unsere Viki mit einem satten Distanzschuss in Führung und markierte damit den Beginn einer emotionalen Achterbahnfahrt. Denn die Führung hielt keine 60 Sekunden an! Mit dem ersten Vorstoß der Gäste nach dem Wiederanpfiff, fiel der Ausgleich. Ernüchterung! Doch bevor man sich schon wieder dem Aufregen wittmen konnte, erzielte Neuzugang Rene Renner den erneuten Führungstreffer. Eine wohl missglückte Flanke schlug im kurzen Eck ein so dass auch der Gästegoalie wenig gut aussah. Wow... Jetzt ging die Post ab! Erste Gesänge kamen laut und knackig aus unserer Richtung und schienen die Wirkung wohl nicht verfehlt zu haben. Keine 5 Minuten nach der erneuten und nach 15 Minuten bereits verdienten Führung erhöhte Neunteufel auf 3 zu 1! Was für ein Start! Was für eine Partie! Wann hatte man zuletzt so etwas erlebt? Normalerweise bieten sich sonst nur unsere Nachbarn vom SC an etwas fürs Torekonto zu tun! Und jetzt das! Und wieder sah der Gästegoalie nicht gut aus. Bein einem Gerangel im Strafraum verpasste er es den Ball zu klären und so konnte sich Neunteufel durchsetzen und den Ball über die Linie drücken! Das erste von seinen 10 angekündigten Toren hatter er gemacht und ein Torefestival lag in der Luft! Denn auch unsere Gäste mühten sich nicht ungeschickt und drängten auf den Anschlusstreffer, welchen Sie dann in der 33. Minute durch einen Freistoß erzielten. Unglücklich sprang der Ball bei diesem Schuss von der Latte auf den Rücken unseres Schlussmanns und von da ins Tor.
Der Treffer markierte dann auch den vorläufigen Schlusspunkt der ersten Halbzeit, denn beide Teams versuchten jetzt die wahnsinnig schnelle und fast ausschließlich auf Offensive ausgerichtete Partie zu beruhigen und zu kontrollieren.
Trotz der Geschehnisse auf dem Rasen, konnte wir in der ersten Halbzeit wenig Stimmung auf das Feld tragen und gaben uns mit wenig konsequent vorgetragenen Liedern und Schlachtrufen bis zum Pausenpfiff zufrieden.
So blieb es auch als der Schiedsrichter die Mannschaften zur zweiten Halbzeit aufs Feld führte.
Erst ab der 60. Minute, als die Gäste immer mehr die Macht über das Spiel und unsere Jungs auf dem Feld gewannen, ohne sich dabei aber zwingende Chancen zu erspielen, wachte unser kleine Gruppe auf brachte ein Lied nach dem Anderen, in für Heimspielverhältnissen gemessener, ordentlicher Lautstärke und Dauerhaftigkeit zum Besten.
Mit jeder weiteren Minute mit der sich das Spiel dem Ende näherte wurden die Zuschauer nervöser. Erlöst wurden Sie erst als der eingewechselte Baschlberger in der 88. Minute souverän zum 4 – 2 Endstand netzte.
Es war geschaft und der anschließende Jubel unter den anwesenden Zuschauern riesig.


„Man of the Match“


Diese Wahl war heut wahrlich schwer und fiel letztendlich nach reichlicher Überlegung auf Philipp Eisinger, der mit seiner ruhigen und sehr souveränen Spielweise in der Drangphase der Gäste die entscheidenten Zweikämpfe in der Abwehr gewann und immer wieder mit Übersicht den Ball in die heute stark aufspielende Abteilung „Attacke“ brachte. Eine Eigenschaft die vorallem in der Hinrunde oft vermisst wurde.
Aber auch die beiden jungen Spieler Rene Renner und Tobias Stefan, sowie Routinier Dusko Klindo zeigten an diesem Tag eine überaus starke Leistung.


Fazit zur Stimmung:


Es lässt sich nicht verleugnen! Die Heimschwäche ist unüberseh, bzw. unüberhörbar. Auch wenn in der zweiten Halbzeit unser kleiner Haufen sich mühte, war da wie immer mehr drin!


Fazit zum Spiel:


Eine vor allem in den ersten 35 Minuten packende Partie mit einer selten gesehenen Offensivstärke! Das sah klasse aus und hat Spaß gemacht!
Natürlich war auch die im Vergleich zu Hinrunde stark verbesserte Defensive ein Garant für den Sieg.
Alles in Allem zeigte die Mannschaft eine sehr ansprechende Leistung und zeigte sich in allen Belangen mental und konditionell stärke als in der Hinrunde.
Bleibt zu hoffen, dass auch bei nicht so mitspielenden Gegner die Mittel gefunden werden sich zu beweisen.
Danke für diesen Auftakt! Wir wollen mehr!!! Die Mission ist angelaufen!

2010/11/17

Lieber ein Ende mit Schrecken als ein Schrecken ohne Ende!

Meisterschaft LL Ost, 13. Spieltag
0–3 vs. Edelweiß


Wenn man sich die Statistiken der beiden Teams mal vor der Partie gegenüber gelegt hatte, so konnte einem schon Angst und Bange werde! Edelweiß aus Linz, zweifelsfreier Aufstiegsaspirant und souveräner Tabellenführer, mit zum teil beeindruckenden Ergebnissen die alle mit viel Geld erkauft wurden, gastierte zum Abschluss der Herbstrunde dieser Landesligasaison auf unserem Platz, dem Platz des Tabellenschlusslichts.
Aller Unkenrufe zum trotz sah man der Partie recht lässig entgegen. Nie hatte unsere Viktoria besser ausgeschaut in dieser Saison als gegen die „Großen“ der Liga.
So traf man sich bei sommerlichen Temperaturen und Sonnenschein schon zur frühen Mittagsstunde auf dem Sportplatz.

Eine sehr ansehnliche Partie lieferte dann auch gleich unsere Reserve ab. Temporeich und mit vielen Torchancen auf beiden Seiten war diese Spiel die richtige Einstimmung auf einen hoffentlich schönen Fußballnachmittag. Leider verlor man das Spiel in den Schlussminuten noch mit 2-1, was aber die Leistung der Mannschaft mitnichten schmälert! Klasse Partie zum Abschluss Jungs!

Vor Anpfiff der Partie wurde die Mannschaft wie immer lautstark und mit großen Schwenkfahnen begrüßt und jeder nahm seinen Platz ein.
So manch einer kam nicht einmal dazu seinen Platz einzunehmen und wir nicht dazu das erste Lied anzustimmen da lag man bereits mit 0-1 hinten.
Ca. 10 Sekunden waren seit dem Anpfiff vergangen als eine weite Flanke aus dem linken Mittelfeld sich über unseren ausrutschenden Keeper ins Tor senkte. Whoooom! Das hatte gesessen! Sprachlosigkeit und Fassungslosigkeit wohin man schaute. War das er Anfang eines beispiellosen Debakels?
In den folgenden 15 Minuten schien sich unser Team nicht auf dem Feld zu befinden. Drei Hundertprozentige und einen Lattenkracher wurden von unseren Gästen ausgelassen und unserer Abwehr ein ums andere Mal wie eine Nuss geknackt.
Und abseits des Spielfeldes? Da war es ruhiger als auf so mancher Beerdigung. Da kam nix! Kein Gesang, keine Anfeuerungsrufe, kein Trommeln. Nichts! Auch als Edelweiß ab der 15. Minute das Spielen einzustellen schien und sich unser Team langsam aufrappelte passierte nichts.
Unsere Viktoria agierte plötzlich selbstsicher, druckvoll und offensiv und brachte ein ums andere Mal die Abwehr der Gäste ins straucheln. Raus sprang dabei leider aber nicht viel. Bis zur Pause entwickelte sich ein recht ansprechende Partie, was man von unserer Stimmung nicht behaupten konnte.

Mit beginn der zweiten Halbzeit zeigte sich nun mehr und mehr das dem Spitzenreiter aus Linz mindestens ein Punkt abgenommen werden konnte.
Nun endlich gab es auch zaghafte Versuche etwas Stimmung zu erzeugen was aber nur phasen- und ansatzweise gelang. Anders dagegen die Situation auf dem Feld. Forsch und spritzig agierte nun unsere Mannschaft und wurde immer gefährlicher und erarbeitete sich Chance um Chance.
In dieser Drangphase aber erhöhten die Gäste durch einen schmeichelhaft erworbenen Elfmeter auf 2-0 und gaben den Hoffnungen auf eine Punkteteilung einen herben Dämpfer.
Doch von Aufgeben weit und breit keine Spur. Es wurde weiter auf das Gästetor gespielt und der Keeper ein ums andere Mal zu Paraden gezwungen.
Zehn Minuten vor dem Ende schlossen die Gäste dann jedoch einen der zahlreichen Konter der Partie erfolgreich ab und besiegelten somit die Niederlage im letzten Spiel des Jahres.


„Man of the Match“:

Bei dieser mannschaftlich geschlossenen Leistung fällt es immer Schwer einzelne Spieler hervor zu heben. Aber auffällig war heute wieder einmal Roland Eggertsberger, der wohl jeden cm des Spielfeldes beackert hatte, Thomas Kutsam der wieder viel Übersicht bewies und Markus Neunteufel der in seiner beherzten Art Fußball zu spielen als Stürmer keine Wege scheute sich den Ball auch mal aus dem Mittelfeld selbst zu organisieren und trotzdem torgefährlich blieb.


Fazit zur Stimmung:

Ein dickes fette Minus! Das war nichts! Über Ansätze kam man heute nicht heraus und fand, trotz der ansprechenden Leistung, keine emotionale Bindung zum Spiel.
Hier ist es gut, dass jetzt die Winterpause kommt und man sich für die Rückrunde neue Kräfte und Freude, aber auch Ideen und Kreativität holen kann.


Fazit zum Spiel:

Entgegen der verbreiten Meinung ein Debakel zu erleben zeigte die Mannschaft heut wieder dass sie in der Lage ist richtig guten Fußball zu spielen und ein Leistungsniveau hat das bei weitem nicht auf dem jetzigen Tabellenplatz anzusiedeln ist!
Viel Kampf, viel Wille aber auch Spielfreude und Spielwitz waren heut zu sehen, nach dem das Team den frühen Rückstand und die Angriffe der Gegner in den ersten 15 Minuten verkraftet hatte.
Nun hoffen wir für die Mannschaft und den Trainer das sie die Winterpause effektiv nuten können und in der Rückrunde noch ein mal richtig angreifen können!

Gesucht wird ein Wendepunkt

Meisterschaft LL Ost, 12. Spieltag
0 – 2 vs. Pregarten


Mit der Erkenntnis das Fußball ein ungerechter scheiß Sport ist und unter den Vorzeichen der kommenden Regentschaft des neuen Trainers Erich Renner, ging es mal wieder, welch Überraschung, ins soooo geliebte Mühlviertel.
Diesmal nach Pregarten, da wo die Autobahn, die Ader der Zivilisation, schon längst aufgehört und das urige Landleben noch immer Besitz vom Alltag der Menschen hat.
Auf dem in einer Mulde gelegenen, fast idyllischen Sportplatz angekommen nahm an sofort den Großteil der kleinen Tribüne in Beschlag und wartet ungeduldig auf den Anpfiff der Partie.

Leider hatte man auf Grund der etwas sehr frühen Anstoßzeiten das Match der Reserveteams und eine klare 0-5 Niederlage verpasst. Eine Systemumstellung fällt halt nicht immer leicht! Weiter machen Jungs!

Jeder wusste worum es in dieser Partie ging! So war von Beginn an Feuer (leider nicht im wahrsten Sinn des Wortes) unterm Dach! Laut und stark feuerte man das Team an als wolle man jeden einzelnen Spieler und auch den Ball selbst in Richtung des gegnerischen Tores tragen.
Doch mit jeder abgelaufenen Minute der ersten Halbzeit schwand der Optimismus. Es wurde leiser und leiser. Bis schlussendlich die Stille eintrat.
Denn das was man auf dem Platz sah, machte weder Mut noch Hoffnung auf einen Punktgewinn.
So war das 1-0 für die Gastgeber in der 24. Minute nur logisch Konsequenz aus dem schwachen Auftreten unserer Elf und das es bei diesem einen Tor blieb wieder mal das Unvermögen der Gegner.
Die Zeit bis zur Pause wurde es auf der Tribüne nur selten laute und auf dem Platz nur selten Kritisch. Jenseits von beiden Strafräumen lieferten sich die Mannschaften ein zum Teil schon groteskes Fehlpassfestival wobei unser Team da doch noch das überlegenere war. Soweit man sowas überhaupt in so einer Partie sagen darf! Für keinen Zuschauer auf dem Sportplatz ein Augenschmaus.
Der Pfiff zur Halbzeit glich dann schon fast einer Erlösung.

Doch schon oft hatten unsere Jungs in Hälfte zwei die Ärmel hochgekrempelt und noch mal richtig Gas gegeben! So lebte die Hoffnung in uns weiter wenigstens einen Punkt mit nach Hause nehmen zu können oder zumindest eine ansehnliche Leistung geboten zu bekommen.

Den ersten 5 Minuten mit einem offen erkennbaren Ansatz von Willen und Zielstrebigkeit folgten wieder 40 Minuten Fußball zum abgewöhnen! Individuelle Fehler und Pässe deren Ziele man zum teil nicht mal erahnen konnte prägten das Spiel auf beiden Seiten.
Der traurige Rest von uns, der mit Zwangsoptimismus versuchte noch ein wenig Stimmung zu erzeugen, hielt tapfer durch und hielt wenigstens auf der Tribüne das Bild von Zusammenhalt und Glauben an Spieler und Verein aufrecht.
Das die Partie in der 89. Minute durch einen Konter der Gastgeber entschieden wurde, ohne das auch nur eine große Nennenswerte Chance auf unserer Seite zu verbuchen war, stand symbolisch für die momentane Situation.
So ging es mal wieder mit leeren Händen und ziemlich gedrückter Stimmung in Richtung Marchtrenk.


„Man of the Match“:

Heute nicht gesehen!


Fazit zur Stimmung:

Stark angefangen! Aber auch stark nachgelassen! Ein kleiner Kreis war heut immer da und hat versucht die Stimmung aufrecht zu erhalten. Aber es war zu wenig.
Für die spontan mitmachenden war natürlich das Geschehen auf dem Platz erdrückend und damit die Mitmachquote von Außenstehenden recht mies.
Aber wir machen weiter! Egal was kommt! Allein das ein Teil der Mannschaft nach jedem Spiel zu uns kommt und sich für die Unterstützung bedankt ist Zeichen genug das wir auf dem richtigen Weg sind und etwas bewegen können.


Fazit zum Spiel:

Eigentlich mag man nicht drüber sprechen. Wenn man in einem so genannten 6-Punkte Spiel auf unterstem Niveau noch die dominierendere Mannschaft ist und trotzdem 2-0 verliert, dann ist das bitter!
Verdient hat sich heut keiner der 22 Akteure auf dem Platz auch nur irgendwas! Zum Teil nicht mal die Dusche nach Spielende!
Der „Trainereffekt“ ist ausgeblieben und nach der Partie kann man auch noch nicht viel sagen über Konzept, Spielweise oder ähnliches die der neue Mann auf der Bank mitbringt. Jetzt erhoffen wir erst mal das Ende der Hinrunde und das es in der nächsten Woche kein Debakel gibt!

2010/11/02

Fußball ist ein scheiß Sport!

Meisterschaft LL Ost, 11. Spieltag
0-1 vs. Asten

Mit der Partie in Asten stand für die WTE's das erste Auswärtshighlight der Saison an!
Die ÖBB bracht die mitgereisten Schlachtenbummler sicher ans Ziel und sorgte schon vor Anpfiff für ausgelassene Stimmung und Sangesfreudigkeit.
So war es kein Wunder das man sich schnell auf der Tribüne wohl und heimelig fühlte.

Von der 0-2 Niederlage bekam man an diesem Tag neben den schlechten Schiedsrichter Leistungen nicht viel mit. Nur so viel zu diesem Spiel: Kopf hoch Jungs, kann passieren! Ordentlich gespielt! Beim nächsten Mal klappt das schon wieder!

Gute Besserung an dieser Stelle an Geiger Dominik der mit schwerer Gehirnerschütterung ins Krankenhaus musste.

Die einlaufenenden Mannschaften wurden traditionell mit großen Schwenkfahnen und einem lautstarken Beifall begrüßt und man fieberte dem Anstoß entgegen. Denn jeder hatte sich, wenn meist auch im Geheimen, einen kleinen Effekt durch den Trainerwechsel erwartet.
Nach einer kurzen Abtastphase versuchten beide Mannschaften schnell das Heft des Handelns an sich zu reißen.
Was unseren Männern wesentlich besser gelang. Immer wieder kam man gefährlich an des Gegners Strafraum. Leider ohne Erfolg.
Das Auftreten auf dem Platz wurde von unserer Seite her schnell zum Maßstab für den Support. Laut und mit erstaunlich hoher Mitmachquote versuchte man das Team weiter nach vorn zu peitschen.
Und in der 32. Minute geschah dann das was dem Spielverlauf nun gar nicht entsprach.
Man geriet mit 0-1 in Rückstand! Und wieder war es eine Verkettung von Fehlern in der Hintermannschaft und unseres Torhüters die den Gegner jubeln ließen.
Dem Rückstand hinterher rennend spielte in Folge nur noch unsere Viktoria auf das Tor der Astener. Bis zur Halbzeit schnürte man den Gegner regelrecht hinten ein und lies Ihm keine Luft zum Atmen.
Im Gegensatz zur Vorwoche kam der Pausenpfiff eher ungelegen.

Die Diskussionen in der Pause fielen im Grunde alle gleich aus: Stark und überlegen gespielt, wieder wurden Fehler bestraft und das eigene Unvermögen vorm Tor bemängelt.
Doch auf Grund des gesehenen waren doch alle mehr als Zuversichtlich das Blatt wenden zu können.

Mit Wiederanpfiff bot sich dann auch in der zweiten Hälfte das gleich Bild. Viktoria macht das Spiel, kam immer wieder gefährlich in den Strafraum der Gastgeber und vergab dann aber kläglich beste Möglichkeiten schon in der Anfangsphase der zweiten 45 Minuten.
Und auf den Rängen? Da steppte der Bär! Laut wie schon lange nicht mehr und mit großer Vielfalt wurden unsere Gesänge vorgetragen. Es hielt einfach niemanden mehr auf den Sitzen so dass man die zweite Halbzeit stehend verbrachte. Selten und doch so schön.
Auf dem Feld allerdings wurden weiter Chancen vergeben als ob man bereits mit 6-0 führen würde. Und so war das Endergebnis so ernüchternd wie ungerecht und unnötig.
Diese 0-1 Niederlage schmerzt gewaltig!


"Man of the Match":

Schwer zu sagen heute. Die Mannschaft war heute wieder geschlossen eine Klasse für sich! Mehr kann man von einem Team nicht verlangen wenn es um Einsatz, Kampf und Lauffreudigkeit geht.


Fazit zur Stimmung:

Nach dem Derby gegen den SC das Beste was wir in dieser Saison abgeliefert haben!
Die Leute die da waren haben mitgemacht und sich über fast 90 Minuten aufgeopfert um das Team zum Sieg zu schreien und zu singen.
Ein wahrer Maßstab für kommende Partien!
Bemerkenswert war auch das sich die neue Gesichter gleich von Anfang an voll mit eingebracht haben! Bitte weiter so!


Fazit zum Spiel:

Fußball ist ein Scheißsport! 90 Minuten auf ein Tor gespielt, 85 Minuten klar dominieren und in allen Belangen überlegen. Wenn ein Gegner sich nicht mehr zu helfen weiß und über 60 Minuten nur noch die Bälle aus dem eigenen 16'er schlägt um die Gefahr zu bannen weil sie sonst keine Möglichkeit haben zu agieren, zeugt das von Klasse!
Nur muss man die Tore machen! Chancen hatte man mehr als genug!
Diese Abschlussschwäche wird uns, wenn es so weiter geht, den Klassenerhalt kosten!

DANKE KARL!!!

Wie es die Meisten schon vernommen haben, hat sich unser Verein am vergangenen Montag von Trainer Karl Kiesenebner getrennt.
Ein schwerer Schritt ohne Frage! Doch ein üblicher Vorgang im Fußballgeschäft, auch in unserer Liga, wenn es sportlich nicht wie gewünscht läuft.

Die Water Tower Eagles bedanken sich an dieser Stelle bei Karl Kiesenebner für sein Engagement und seinen unermüdlichen Einsatz als Trainer des SV Viktoria Marchtrenk und wünschen Ihm alles nur erdenklich Gute auf seinen weiteren Wegen.
Es ist immer schwer einen menschlich so makellosen Mann wie Ihn mit der rauen Realität des Fußballgeschäfts zu konfrontieren.
Seine offene und ehrliche Art stand ohne Frage beispiellos für die Mentalität unseres Vereins.


WTE

Keine Fragen mehr!

Meisterschaft LL Ost, 10. Spieltag
2-3 vs. Naarn

Nach den gezeigten Leistungen der letzten Wochen und der weiter nach oben zeigenden Formkurve unseres Teams sollte es gegen die Mannen aus Naarn für die nächsten 3 Punkte auf heimischen Platz reichen.

Das obligatorische betrachten des Reservematches brachte wenig neue Erkenntnisse in Sachen Fußballkunst. Ein 1-1 nach 90 Minuten war ein gerechtes Ergebnis in einer Partie die sich maximal durch eine harte Gangart der Spieler hervor hob.

Dann war es soweit! Die Mannschaften liefen ein, wir stimmten uns ein und der Anpfiff ertönte. Leider schien es so als ob die Spieler diesen überhört hatten! Nach einer Schlafeinlage der Abwehr landete ein Freistoß bereits nach 7 Minuten im Netz und lies auch unseren Tormann nicht gerade gut ausschauen. "Aber was soll's? Kann ja passieren! Ist ja noch nix entschieden nach sieben Minuten": dachten sich wohl viele der mageren 200 Zuschauer auf dem Platz. Und konnten nicht fassen das bereits 5 Minuten später der Ball abermals im Netz zappelte.
Schockzustand wohin man schaute! Der bis dahin spärliche Support verstummte und die Spieler machten den Eindruckt als seien sie auch 12 Minuten nach Anpfiff noch nicht auf dem Platz. Anders war das nicht zu erklären was man da zu sehen bekam und das 3-0 für die Gäste aus Naarn die logische Konsequenz für diese Anhäufung von kollektiven Schlafeinlagen und individuellen Fehlern in allen Mannschaftsteilen.

Nach dieser desolaten Leistung war der Pausenpfiff dann eine wahre Befreiung!
Vielen kamen Erinnerungen an die 1-5 Niederlage gegen Katsdorf zum Ende der Vorsaison in den Kopf und verbreiteten großes Kopfzerbrechen unter den Zuschauern.
Wo sollte das heute Enden?

Mit Beginn der zweiten Halbzeit schienen sich alle Befürchtungen zu bewahrheiten. Die Gäste aus Naarn machten weiter das Spiel und sorgten immer wieder für Gefahr rund um das Tor der Viktoria.
Umso erstaunlicher war dann der Treffer zum 1-3, der wie aus dem Nichts fiel und für einen Ruck auf dem Feld und ein kleines Stimmungshoch neben diesem sorgte.
Wie ausgewechselt spielten jetzt unsere grün-weißen und mit dem zweiten Treffer des Tages sorgte Routinier Klindo noch einmal für Hoffnung unter den Anhängern der grün-weißen. So kam es dann doch noch dazu dass zumindest für die letzten 15 Minuten der verbleibenden Spielzeit Stimmung aufkam.
Doch die gelb-rote-Karte Tüysüs 5 Minuten vor Ende der regulären Spielzeit begrub alle Hoffnungen auf einen schmeichelhaften Punktgewinn.
So blieb es dann auch bei der 2-3 Heimniederlage gegen Naarn.

Ach ja, ein Kommentar zu den "Fanatics Naarn": Es ist gut zu wissen dass es in dieser Liga immer mehr versuchen ein wenig Stimmung auf die Sportplätze zu bekommen aber bitte, respektiert den Heimbereich der jeweiligen Sportplätze und lasst euren monotonen, rhythmuslosen und gesanglosen Trommelsupport von dort erklingen wo Ihn niemand stört! Vom Gästebereich aus! Danke!


"Man of the Match":

Heute eindeutig der Routinier Dusko Klindo! Vor allem wegen seiner beiden Treffer die die Mannschaft noch einmal zurück ins Spiel kommen lassen haben.
Dennoch waren auch heute wieder zu viele Situationen dabei wo er das Auge für den Mitspieler hat missen lassen und unnötig den Ball verloren hat.
Besinn dich wieder auf deine Stärken Dusko! So kannst du dem Team vor allem in dieser schweren Situation wohl am besten helfen! Und du kannst das!

Fazit zur Stimmung:

Typischer, mieser Heimsupport der lediglich in den letzten 25 Minuten der Partie überhaupt die Beschreibung Support verdient hat.
Weiter dran arbeiten und nicht immer von den schlechten Leistungen auf dem Platz beeinflussen lassen!


Fazit zum Spiel:

Bitte? Was war das? Sowas kann man nicht bringen! Nicht mal in den Niederungen der 1. Klasse! Das war ein klassischer Satz mit X der hier alles beschreiben kann.
Warum kann man nicht von Beginn an so auftreten wie die letzten 25 Minuten? Wo liegt das Problem?
Langsam wird es gefährlich immer gegen die direkten Konkurrenten solche Ausfälle zu haben! Denn so steigt man ab, so böse das auch klingen mag.

2010/10/26

Informationen zur Auswärtsfahrt nach ASTEN

Hallo Leute,

am kommenden Samstag ist es endlich soweit!
Es geht wieder mit dem Zug auf Auswärtsfahrt.
Das Reiseziel ist diesmal Asten.

Treffpunkt ist 13:10Uhr vorm Bahnohof in Marchtrenk (Parkplatzseite!)

Abfahrt ist 13:28Uhr! BITTE unbedingt zur Treffzeit vor Ort sein!

Alle die in Linz zusteigen wollen sollten sich um 13:45Uhr auf Bahnsteig 11 (AB)einfinden und dort auf uns warten!

Zurück geht es dann um 18:07Uhr (Zurück in Marchtrenk gegen 20:15Uhr)

ANMELDUNGEN bis Freitag; 29.10.2010 bis 14.00Uhr! bei Höfer Mark, oder per Mail an watertowereagles@gmail.com oder auch auf Facebook.

Kosten wird das Ganze wie immer um die 7 bis 8 Euro pro Person.

Also, bis Samstag dann!

2010/10/19

Quo vadis, Viktoria

Meisterschaft LL Ost, 9. Spieltag
1 – 1 vs. Rohrbach


Nach dem ewigen Auf und Ab der letzten Wochen kam die Reise nach Rohrbach gerade recht. Denn dieses Team hatte man bereits in der ersten Runde des OÖ-Pokals erfolgreich schlagen können. Entsprechend motiviert und zuversichtlich trat man die nächste Reise in das von uns so geliebte Mühlviertel an.
Leider nicht wie geplant mit dem Zug, da dies auf Grund fehlender Verbindungen ins Hinterland der Republik nicht möglich war. Also wieder in die Autos gesprungen und den schon bekannten weg angetreten.

Zur zweiten Halbzeit der Reserveteams traf man dann auch endlich ein und beobachtete das Treiben auf dem Platz. Eine im Vergleich zur Vorwoche eher wenig ansprechende aber dennoch solide Leistung der Mannschaft, reichte am Ende um ein 1-1 Unentschieden und damit einen Punkt mit nach Hause zu nehmen.

Am linken Rand der Tribüne positioniert verfolgte man dann so gleich auch den Anstoß zur Partie der Kampfmannschaft und konnte ein von beginn an motiviertes und ballsicheres Team auf dem Feld beobachten.
Von den Rängen kam von unserer Seite zu diesem Augenblick noch recht wenig, aber dennoch nicht gänzlich gar nichts. Ein paar Lieder recht ordentlich vorgetragen und von der Kreativität ein wenig im stich gelassen zogen wir aber konsequent unser Ding durch.
So auch das Team auf dem Feld, welches dann bereits nach knapp 20 Minuten durch eine abgerutschte Flanke, die sich direkt hinter dem Keeper der Gastgeber ins Tor senkte, den Lohn für die Arbeit abholen konnte. Verdiente Führung durch Alexander Malesevic und das Spiel weiter unter Kontrolle! Gibt es eine bessere Ausgangsposition?
Leider wurden abermals einige gute Chancen und Kontermöglichkeiten zu fahrlässig gespielt sodass es mit wenig Sicherheit in die Halbzeitpause ging.

Mit dem Beginn der zweiten Halbzeit dann das gewohnte Bild. Man kontrollierte mehr oder weniger das Geschehen auf dem Platz und konnte ein ums andere Mal gefährlich kontern ohne dabei das Tor der Gäste ernsthaft in Gefahr zu bringen.
In Gefahr waren an diesem Nachmittag auch nicht die Stimmbänder der mitgereisten Viktorianer. Eher lau war der Support an diesem Nachmittag ohne dabei wirklich schlecht zu sein. Man ratterte bekanntes Liedgut herunter und freute sich darüber das auch der Eine oder Andere der um uns herum positioniert war sich animieren konnte mit zu klatschen. Besser als nichts.
Auf dem Feld kam es dann zu dem was wohl jeder befürchtet hatte! Wenn du den Sack vorn nicht zu machst, musst du am Ende froh sein wenn du nicht verlierst.
Der Ausgleich in der 80. Minute aus einer unübersichtlichen, schlecht geklärten Situation im Strafraum war mehr eigenes Unvermögen als denn die Überlegenheit des Gegners in diesem Moment.
In den letzten 10 Minuten passierte dann auf und neben dem Feld nur noch wenig.
So war der Abpfiff das Gerechteste was beiden Teams in diesen Minuten wiederfuhr. Denn diese Partie hatte weder einen Sieger, noch einen Verlierer verdient gehabt. Auch wenn für Beide mehr drin war an diesem Tag.


„Man of the Match“:

Trotz seiner fünften gelben Karte ,die zum Aussetzen in der nächsten Partie verpflichtet, war es Thomas Kutsam der an diesem Tag den stärksten Eindruck auf dem Feld hinterlassen hat und mit seinen starken Zweikämpfen und gut verteilten Bällen das Spiel prägte. Seine seit Wochen bestechende Form wurde mit der Leistung heute gekrönt.
Umso schmerzhafter werden wir Ihn wohl in der nächsten Woche vermissen.
Aber auch der Torschütze Alexander Malesevic und Roland Eggertsberger hatten heute großen Anteil am errungenen Punkt.


Fazit zur Stimmung:

Grundsolide, aber dennoch wenig kreativ! Da muss noch was passieren!
Auch die Anzahl derer die mitmachen hielt sich heute leider wieder mal in Grenzen. Motivation Leute!


Fazit zum Spiel:

So recht kann man nicht meckern, aber sich auch nicht ausgelassen freuen. Die Partie hätte man für sich entscheiden können wenn man konsequenter auf dem Weg nach Vorn gewesen wäre, aber genau so gut verlieren können, wenn man nicht über weite Strecken hinten so solide gespielt hätte.
Auswärts einen Punkt holen ist ein Anfang auf dem Weg zum Klassenerhalt.
Viel erfreulicher ist auch zu erwähnen, dass das Team gereift ist und auch ohne seine Stammkräfte Klindo und Baschlberger gute Leistungen abliefern kann und Punkte holt.
Ist hier vielleicht endlich das Fundament entstanden auf dem der Klassenerhalt gebaut werden kann?
Zu wünschen wäre es! Gehofft wird es!

2010/10/18

Auf… und ab… und auf… und ab… und auf...

Meisterschaft LL Ost, 8. Spieltag
2-1 vs. Pichling

Mit dem Tabellenführer aus Pichling war die Überraschungsmannschaft der bisherigen Meisterschaft zu Gast. Das dies bei so manchem schon vor Anpfiff für tiefe Bedenken auf Grund der Leistung unseres Teams in der vergangenen Woche sorgte, war mehr als Verständlich. Zu deutlich war uns allen noch vor Augen was man da gesehen hatte.
Doch eine klare Herbstnacht mit eisigem Wind und Flutlicht, welches den heiligen Rasen in sattem Grün erstrahlen lies, waren die besten Voraussetzungen für einen herrlichen Fußballabend und für eine große Wiedergutmachung.

Für das erste Erstaunen an diesem Abend sorgte dann auch schon unsere Reserve, die mit einer engagierten Leistung, Spielfreude und bisher ungeahnter Kombinationsgabe eine tolle Partie ablieferte und trotz (unberechtigtem) Unterzahlspiel einen 0-1 Rückstand drehte, und das Feld am Ende doch als Sieger verlies.
Tolles Match Jungs!

So ging es dann für uns auch wesentlich motivierter und zuversichtlicher in die Partie der Kampfmannschaft.
Und von Anfang an zeigte unsere Elf wer an diesem Abend hier Herr auf dem Platz sein sollte!
Energisch geführte Zweikämpfe und eine starke läuferische Leistung sorgten für eine optische Überlegenheit die sich dennoch nicht auf das Ergebnis auswirkte. Trotz des Fehlens von Spielmacher Klindo ging es direkt und schnell in Richtung Tor der Gäste. 2 gute Möglichkeiten zur Führung blieben allerdings kläglich ungenutzt.
Wer jetzt meinen sollte dass es dadurch auch am Spielfeldrand halbwegs zugehen sollte, der Irrte gewaltig! Minimale Anfeuerungsrufe und sporadische Gesänge bildeten das übliche erbärmliche Bild des Heimspielsupports. Na ja… Damit muss man wohl leider noch eine Weile leben.
Zum Ende der ersten Halbzeit zeigte sich dann das die Gäste es nicht so unclever gespielt hatten wie es vielleicht für machen Betrachter aussah und nutzen prompt erste Chance und erzielten den Führungstreffer.
Resignierende Blicke wohin man nun schaute. Wieder gut gespielt und gegen gehalten und trotzdem ohne Belohnung.
Das die zweite Chance der Pichlinger ungenutzt blieb war da ein recht wirkungsloser Balsam auf der geschundenen Seele der Viktorianer.

Dass die Spieler schon nach ganzen 9 Minuten wieder auf dem Feld standen zeigten schnell dass sie dies nicht auf sich sitzen lassen wollten.
Doch die Anfangsphase der zweiten Halbzeit gehörte den Gästen die bis zur 60. Minute immer wieder gefährlich konterten und damit drohten die Bemühungen unserer Mannschaft zunichte zu machen. Die sich nun breit machende Spannung lies dann auch die Stimmung steigen. Packendes Spiel = gute Stimmung. Eine alte Faustregel die sich heute wieder bewahrheitete. So kamen auch die Fans langsam in Fahrt und brachte das Eine oder Andere Liedgut zum Besten und steigerte sich dann auf ein gutes Heimspielniveau. Ein aus undefinierbaren Beweggründen aberkannter Ausgleichstreffer weckte in der 63. Minute noch einmal Kräfte und Energien bei Spielern und Fans.
So konnte man keine 5 Minuten später durch einen satten 16m-Schuss von Dimitrov auch den Ausgleich bejubeln.
Was jetzt folgte war unglaublich! Es wurde sich eine klare Feldüberlegenheit erspielt und erkämpft und dem Gegner kaum Luft zum Atmen gelassen. Eine gefährliche Situation folgte der Anderen, Chance um Chance mühte sich das Team um den Sieg, aber das Tor wollte einfach nicht Fallen.
Die besten 30 Minuten der Saison sorgten dann auch dafür dass abseits des Feldes der Knoten an diesem Abend endgültig platzte und das Team nun lautstark und emotional unterstütz wurde.
Unter dem Druck der verrinnenden Zeit und dem überragenden Spiel der Mannschaft wurde es noch einmal richtig laut und die Mannschaft immer aggressiver und noch druckvoller.
Es war die Nachspielzeit, genau genommen die 93. Minute der Partie, als dann endlich unter lautem Jubelschreien der Ball nach einer Ecke im Netz zappelte! Neunteufel hatte das Runde mit einem schönen Kopfball zum mehr als verdienten Siegtreffer ins Eckige befördert.
Endlich! 3 Punkte und die Schmach von St. Martin vergessen gemacht! So ging es dann ausgelassen ins Wochenende.


„Man of the Match“:

Wenn ein Spieler über 93 Spielminuten immer und überall auf dem Feld zu finden ist. In der Defensive einen jeden Ball gewinnt, sich im Mittelfeld in jeden Zweikampf wirft und auch dort als Sieger hervor geht und mit einem Pfostentreffer und mehreren starken Offensivaktion einen großen Anteil am heutigen Sieg hat, dann ist das Roland Eggertsberger! Unglaublich was der Mann heut gekämpft, gefightet und gespielt hat! Größten Respekt vor der heutigen Leistung und zu Recht Man of the Match!


Fazit zur Stimmung:

In der ersten Halbzeit wieder eine Katastrophe und in den letzten 30 Minuten mit einem ganz zufriedenstellenden Auftritt.
Ein typisches Heimspiel also! Und das wird sich wohl so schnell auch nicht ändern.


Fazit zum Spiel:

Ein Wandel von einem Spiel zum Nächsten kann krasser nicht ausfallen als der heute gesehene! Eine Mannschaft die so auftritt wie heute kann und darf mit dem Abstieg nicht in Berührung kommen. Von der ersten Minute an war man heute präsent und konnte kleine „Schwächephasen“ gut überstehen ohne ernsthaft in Gefahr zu geraten. Den Rückstand scheinbar unbeeindruckt weggesteckt und mit einer Energieleistung in den letzten 30 Minuten der Partie den Gegner an die Wand gespielt und in die Knie gezwungen. Eine beeindruckende Leistung die vor allem in den letzten 30 Minuten das wohl stärkste Spiel in dieser Saison.
Weiter so!

2010/10/05

Glückliche 1-0 Niederlage!

Meisterschaft LL Ost, 7. Spieltag
0-1 vs. St. Martin

Nach dem unglücklichen 0-0 der Vorwoche, dem eine starke Leistung zu Grunde lag, war man an diesem Samstag mehr denn je davon überzeugt endlich den Bock umstoßen zu können und mit drei Punkten im Gepäck nach Hause fahren zu können.

Nix wie in die Autos gestiegen und mal wieder ins Mühlviertel gegurkt.
Angekommen, ausgebreitet und warten auf den Anpfiff.

Was dann folgte war auf dem Platz und auf den Rängen eine Peinlichkeit!
Nicht nur das die Mannschaft ohne Plan und ohne System, und zu Weilen auch ohne Kenntnis des Fußballsports auf dem Rasen eine erbärmliche Dasein fristet und nur durch das Unvermögen eines schwachen Gegners mit nur einem, statt 7 oder 8 Gegentreffern zur Halbzeit in die in die Kabinen entlassen wurde. Nein, auch einige Mitglieder der WTE benahm sich mehr als nur daneben. Statt Support gab es Pöbelei, Beschimpfung und Verunglimpfung gegen Zuschauer der Gastgeber und dem Schiedsrichtergespann. Wobei eine ausfallende Art gegenüber dem Schiedsrichter noch am ehesten Verständnis geweckt hätte. Denn er reihte sich ein in diese groteske Vorstellung auf dem Feld nahtlos ein.

Gott sei Dank war dann bald Pause! Durchatmen, und auf die Wende warten!

Warten hätte man diesem Samstag aber noch lange können. Die Teams auf dem Platz neutralisierten sich auf unterstem Niveau, wobei die Gastgeber noch einige gute Chancen vergaben.
Von unserer Viki sah man auch in Halbzeit zwei nicht viel Erbauliches. Viele Fehlpässe, viele Ballverluste und Stockfehler.
Die WTE’s selbst tauchten in der zweiten Halbzeit dann ganz ab. Sporadische Anfeuerungsrufe und Gesänge, die von einer Hand voll Enthusiasten vorgetragen wurden, verhallten schnell.
So war der Abpfiff das wohl Positivste an diesem Nachmittag.


„Man of the Match“:

Schwer bei so einer mannschaftlichen Gesamtleistung irgendeinen Spieler positiv hervor zu heben. Und doch haben wir uns entschlossen Markus Neunteufel diesen „Titel“ zu verleihen. Mit seiner unermüdlichen Laufleistung und Einsatz um fast jeden Ball, zeigte er das, was man von der gesamten Mannschaft in einem Spiel erwarten kann wenn es fußballerisch nicht läuft. Und das ist der Kampf und die Moral sich wenigstens nicht wehrlos dem Gegner zu ergeben.


Fazit zur Stimmung:

Das was sich heute unter uns abgespielt hat war der Tiefpunkt! Es scheint so als hätten einige die Sinnhaftigkeit unserer Fanclubs nicht begriffen!
Ja, das Bier zum Spiel gehört dazu! Aber nicht solang bis ich mich selbst nicht mehr spüre!
Ja, die Emotionen gehören zu Fußball dazu! Aber nicht wenn ich mich ausschließlich damit befasse andere Gäste zu beleidigen oder ihnen Gewalt anzudrohen! Sicher, die Provokation war da und es ist unsere Pflicht auf unserer Fahnen, Banner und andere Utensilien zu achten. Aber bitte, die Verhältnismäßigkeit sollte gewahrt werden!
Denn auch wir repräsentieren unseren Verein! Auch wir bilden das Image das unseren Verein prägt und das uns vor allem in diesem Sommer hilfreich war Spieler auf gutem Niveau zu uns zu locken.
Vielleicht sollten sich einige den Leitspruch vom Derby noch mal durch den Kopf gehen lassen!

Wir entschuldigen uns hiermit auch offiziell für unser Verhalten bei allen mitgereisten Viki-Fans die diesen Auftritt miterleben mussten und hoffen dass das eine Einmaligkeit bleibt.


Fazit zum Spiel:

Mit Fußball hatte das auf dem Platz nicht mehr viel zu tun! Es war das Schlechteste was wir seit Jahren haben zu sehen bekommen.
Denn lieber verliert man deutlich oder zu hoch als sich so ohne Kampf, Willen und Einsatz zu präsentieren.
Es kann sein das an einem Spieltag mal nichts zusammen läuft oder die Taktik nicht aufgeht, aber dann hat man gefälligst zu fighten und sich den A… aufzureißen!
Jetzt heißt es schnell das Spiel aus dem Kopf bekommen und sich auf die kommenden Herausforderungen konzentrieren.