2011/04/13

Vom Winde verweht

Meisterschaft LL Ost, 16. Spieltag
0 – 3 vs. Gallneukirchen

Das zweite Heimspiel der Rückrunde stand an und mit der Mannschaft aus Gallneukirchen kam ein Team auf unserem Platz mit dem man einen der fussballerischen Tiefpunkte der Hinrunde verband.
Doch nach den zwei Auftraktsiegen war man frohen Mutes auch diese Aufgabe erfolgreich meistern zu können.
Also, ab auf den Platz und dem Wind die Stirn geboten! Denn das Wetter war trotz Sonne alles Andere als angenehm.
Das Vorspiel der Reserven fand dementsprechend fast unter Ausschluss der Öffentlichkeit statt und die 0-2 Niederlage zur Kenntnis genommen.
Lediglich ein wirklich gekonnt verschossener Elfmeter unserer Kapitäns sorgte für etwas Belustig auf und neben dem Feld. ☺

So ging es dann mit Spannung in die erste Hälfte in der weder auf, noch neben dem Feld wirklich etwas Bewegendes zu bestaunen war.
Ideenlos und mit riesigen Lücken hinter den Spitzen fand unser Team kein Mittel den Gegner auch nur ansatzweise unter druck zu setzen. Der gefällige Spielaufbau der immer wieder apruppt kurz hinter der Mittellinie ein Ende konnte nicht über diesen Schwachpunkt hinweg täuschen.
Wir selbst schienen uns mal wieder in herrlichster Heimspielmanier dem Treiben auf dem Platz anzupassen. Kaum ausdauernder Support von wie immer zu wenigen Leuten war nicht das was dem Team vielleicht hätte weiterhelfen können.
Das 1 – 0 in der 41. Minute war dann das logische Ergebnis des Spiels, wobei die Gäste wohl selber nicht versanden, wie sie in Führung gehen konnten. Und weil man dann einmal beim Geschenkeverteilen war, brachte ein mehr als unnötiger Rückpass aus gut 30 Metern unseren Keeper in Bedrängnis und foulte aus der Not heraus den nachgeeilten Stürmer der Gäste. Elfmeter, Tor, 0 – 2 Rückstand, Pause.

Mit Wiederanpfiff änderte sich zumindest auf dem Feld nicht viel. Auch die zwei Wechsel zur Mitte der zweiten Hälfte brachten nicht den wohl erhofften Effekt. Denn mehr als zwei Zufallchancen brachte unser Team auch in den letzten Minuten nicht zustande.
Wenigstens konnten sich die WTE ein wenig aus ihrer Lethargie befreien und ein paar Lieder anstrimmen und wenigstens ein bisschen was für den Support des Teams tun.
Das 0 – 3 in der Nachspielzeit war da schon Nebensache. Es hätte so, oder so heut nicht für mehr gereicht.
Aufraffen Jungs und weiter nach vorn schauen!


„Man of the Match“


War bezeichnender Weise eine Deffensivkraft! Alexander Malesevic war heut auf Grund seines ennormen Laufpensums und seines kompromisslosen Zweikampfverhaltens auffälligster Akteur auf dem Feld.


Fazit zur Stimmung:


Unter der Bezeichnung „Heimspiel“ kann man sich wohl vorstellen was heut geboten wurde. Man kann nur hoffen, dass wenigstens das Derby eine große Ausnahme unsere Heimauftritte sein wird!


Fazit zum Spiel


Zu harmlos im Spiel nach vorn! Die Lücken im Mittelfeld hinter den Stürmern konnte einfach nicht geschlossen werden! So schießt man keine Tore und gewinnt, laut alter Fußballerweisheit, auch keine Spiele.
Natürlich sind Ausfälle zweier gesperrter Stammkräfte nicht immer leicht zu kompensieren, doch es stehen immer 11 Man auf dem Platz! Und auch die können es richten. So übermächtig war der Gegner nämlich nicht. Nur abgeklärter und reifer.
Trotzdem Kopf hoch Jungs! Am nächsten Samstag ist die Chance wieder da einen Punkt mit nach Hause zu nehmen. Und wenn man dann noch an das Gastspiel der Viktoria in Perg in der Vergangenen Saison denk, sollten auch Freude und Motivation schnell zurückkehren. Zu Spieler und Fans.

2011/04/04

Ein Sonntagsspaziergang

Meisterschaft LL Ost, 15. Spieltag
2-1 vs. Baumgartenberg


Das einzige Sonntagsspiel der Rückrunde führte uns am letzten Sonntag nach Baumgartenberg. Sonnenschein, ein Fußballspiel und das Resultat der Vorwoche im Hinterkopf ließen die Reisefreudigkeit unter den Viktoriaanhängern spübar steigen.
So ging es mit dem PKW mal wieder ins Mühlviertel. Genauer gesagt nach Baumgartenberg, dem beschaulichen Vorort der mühlviertlerischen Metropole Perg.
Ein kleiner Platz mit einer kleinen aber feinen Tribüne erwartet die gut 70 mitgereisten Viktorianer, die diesen sogleich in Besitz nahmen.

Gerade angekommen konnte man dann sogleich ein recht munteres und phaseweise attracktives Reservematch bestaunen, das unsere Jungs auch deutlicher als mit 3-0 für sich hätten entscheiden können. Nichts desto trotz waren das 3 mehr als verdiente Punkte und dem Zuschauern wurde, wie schon in der vergangenen Woche, etwas geboten. Vielleicht schaut der Eine oder Andere jetzt auch mal öffeter auf unsere Zweite. Zu wünschen wäre es den Jungs!

Als die Kampfmannschaften dann auf das Spielfeld geführt wurden, wurde es das erste Mal richtig laut. Mit euphorischem Beifall und dem Hall der Trommeln wurden unsere Spieler begrüßt.
Dem Anpfiff des Schiedsrichters folgte dann mehr auf den Rängen als auf dem Spiel die Unterhaltung. Laut und ausdauernd und mit einer recht beachtlichen Anhzahl von Leuten die mit einstimmten, versuchte man die Mannschaft anzutreiben und die offensichtliche Nervosität hinweg zu schrein.
Leider stellte man diesen Versuch nach einer guten halben Stunde ein und passte sich dem Treiben auf dem Spielfeld an.
Den beiden Mannschaften war von Beginn an anzusehen, dass dies ein so genanntes 6-Punkte-Spiel war. Nervös und mit vielen Fehlern im Spielaufbau aggierten beide Teams und neutralisierten sich auf einem eher mäßigen Niveau eine komplette erste Halbzeit lang.

Dieser Zustand änderte sich auch in den ersten Minuten der zweiten Halbzeit nicht. Auf dem Feld konnte man zwar einen Ansatz erkennen, dass beide Teams irgendwie doch versuchen wollten das Spiel für sich zu entscheiden und eine wichtigen Schritt aus dem Tabellenkeller zu tun, doch scheiterte das meist an der eigenen Nervosität. Und auch bei uns tat sich in dieser Zeit nicht viel.
Doch wie aus dem Nichts hatte wohl unser Team den Schalter gefunden und es wurde jetzt konsequent gedrückt. Plötzlich waren auch wir wieder wach und brachten wieder Stimmung auf die Tribüne.
Noch 30 Minuten!
Vollgas war jetzt das Motto! Wir stimmten wieder an und wieder zog eine erstaunliche Zahl mit! Wie in einer Symbiose würdigten Spieler und WTE sich jetzt gegenseitig in dem man alles gab!
Die erste eindeutige Chance im Spiel konnte unsere Jungs für sich verbuchen, und legten nach. Aber auch die Gastgeben kamen jetzt ein ums andere Mal zu guten Konterchancen die aber immerwieder druch unsere Abwehr in letzter Sekunde geklärt werden konnten. Aber auch die Gangart wurde jetzt härter! Da war der Abstiegskampf auf einmal zu spüren. Leider führte dies auch zu 2 gelben wegen Meckerns die man sich hätte sparen können. Aber es war ein Signal!
In der 77. Minute war es dann Stanislav der den Führungstreffer für unsere Viktoria im Tor unterbrachte nach dem er sich im Eins zu Eins druchgesetzt hatte. Der darauf folgende Jubel glich einer Erlösung! Selten stimmten so viele sonst eher ruhigere Zuschauer in unsere Lieder ein und trieben die Mannschaft weiter nach vorn.
Mit dem 2-0, ebenfalls durch Stanislav Dimitrov der nach einem schönen Pass eiskalt einschob, brachen nun die Dämme und jedem war klar, dass die Partie damit gelaufen war!
Der Anschlusstreffer der Gäste in der Nachspielzeit war zwar nur Makulatur, aber mehr als unnötig!
Dennoch konntem man darauf hin das Spiel abschliessen, denn der Schieri pfiff die Partie nicht noch einmal an.
Die Mannschaft ließ sich anschließen noch verdienter Weise feiern und man fuhr dann mit der Gewissheit nach Hause wieder einen Teil der Mission Klassenerhalt erfolgreich abgeschlossen hatte.


„Man of the Match“

Auf Grund seiner zwei Tore eindeutig Stanislav Dimitrov! Durch seine Schnelligkeit und Agilität war er immer gefährlich somit der spielentscheidente Faktor.


Fazit zur Stimmung:

Heute hat man wieder gemerkt, dass wir Auswärts eindeutig mehr auf die Reihe bekommen als bei jedem Heimspiel und stimmungstechnisch echt was auf die Beine stellen können! Vielleicht noch ein wenig konstanter! Die 30 Minuten Pause müssen nicht sein. ;)


Fazit zum Spiel

Es war das erwartet schwere Spiel zweier Kellerkinder. Geprägt von Nervosität und dem Bemühen so wenig wie möglich zu Riskieren. Auf Grund der vielen Fehler (auf beiden Seiten) war es auch kein attracktives Spiel. Aber wenn man die letzten 20 Minuten betrachtet, war der Sieg alles in allem Verdient und der Rückrundenstart mit zwei Siegen vollkommen gelungen.
Kleiner Wehrmutstropfen waren die zwei gelben Karten für Eggertsberger und Aistleitner wegen Meckerns weil es damit jeweils die 5. war und beide in der nächsten Runde fehlen.
Aber lieber jetzt als vorm Derby ;) Und die Emotionen haben auch gezeigt, dass man mit dem Herz dabei war! ☺

2011/03/28

Alle mit dem Zug nach Perg!

!!! ACHTUNG !!!

Die Abfahrtszeit wurde auf 13:20Uhr verschoben!


Wie schon in der letzten Saison fahren die WTE auch in diesem Jahr wieder mit dem Zug zur Auswärtspartie nach Perg!

Also, nicht verpassen! Anmelden!

Viktoria Auswärts erleben!

Auch zur Rückrunde werden wir versuchen geschlossen zu den Auswärtsspielen unserer Viktoria zu reisen und die Mannschaft auf dem langen und anstrengenden Weg zum ersehnten Klassenerhalt unterstützen.

Und in gewohnter Art und Weise wird es auch in diesem Jahr auch wieder mit dem Zug und dem Bus auf des Gegner platz gehen.
Wie gewohnt werden wir euch dazu rechtzeitig und ausreichende zusätzliche Infos geben.

Hier sind schon mal die Abfahrtzeiten für die Fahrgemeinschaften mit dem PKW:

Sonntag, 03.04. - Baumgartenberg: Abfahrt: 14.15 Uhr
Samstag, 16.04. - ALLE MIT DEM ZUG NACH PERG! Infos folgen!
Samstag, 30.04. - Freistadt: Abfahrt: 14.00 Uhr
Samstag, 14.05. - Pichling: Abfahrt: 15.15 Uhr
Samstag, 28.05. - MIT DEM BUS NACH NAARN!!!
Samstag, 18.06. - Edelweiß/ Linz: Abfahrt: 15.30 Uhr

Treffpunkt ist natürlich der Parkplatz vor dem Sportplatz.

Sportliche Grüße!

Mission Klassenerhalt erfolgreich gestartet!

Meisterschaft LL Ost, 14. Spieltag
4-2 vs. Katsdorf

Nach einer mehr als langen Durststrecke war es am vergangenen Samstag endlich wieder soweit.
Der Rückrundenstart in die Landesliga Ost stand vor der Tür und unser Team hatte in den vorangegangenen Vorbereitungspartien immer wieder gezeigt was man von Ihm in der Rückrunde erwarten kann.
Die Handschrift des Trainers nach der harten Wintervorbereitung kam von Partie zu Partie mehr und mehr zum Tragen und auch die Integration der Winterneuzugänge Eisinger, Renner, Kovarik und Torwart Feitzelmayer bestehende Team funktionierte scheinbar bestens.
So war es auch wenig verwunderlich das die Anspannung und die Vorfreude nicht nur den Spielern ins Gesicht geschrieben stand.
Auch wenn die Vorzeichen auf dem Papier klar gegen uns sprachen und man die Angst vor einem Fehlstart nicht abstreiten konnte, ging das Team doch mit einem ordentlichen Portion Selbstbewusstsein und damit auch Optimismus in die Partie.
Also ging es bei herrlichstem Fritz Walter Wetter auf unseren geliebten Sportplatz um den Rückrundenstart gebührend zu zelebrieren.


Schnell das erste Bier geschnappt und dem aufopferungsvollen Kampf unserer Reserve beigewohnt, die heut eine wirklich sehr ansprechende Leistung bot und trotz einer klaren Dominanz auf dem Feld mit 1-0 verlor. Schade Jungs, es wäre mindestens ein Punkt verdient gewesen!
Außerdem bot die Partie auch den perfekten Einstieg in die klassischen Aufreger! Wenn man schon im ersten Spiel eine solche Schiedsrichterleistung geboten bekommt, wird einem Angst und Bange! Da solllten die Funktionäre wirklich mal schauen, dass nicht jeder der ein offizielles Schiridress trägt automatisch der Regeln dieses schönen Sports mächtig ist! Auch nicht den allgemeinbekannten und jedem Kind bekannten!

Trotz der Tatsache dass man an diesem Nachmittag hätte schon auf Betriebstemperatur sein müssen, fiel die Begrüßung der Mannschaft wenig euphorisch aus. Willkommen zurück du so geliebte Heimstimmungsflaute!
Doch zum darüber nachdenken war wenig Zeit! Denn auf dem Platz feuerten beide Mannschaften ein Offensivfeuerwerk ab, dass man in dieser Form schon lang nicht mehr gehen hatte!
Bereits nach 6 Minuten brachte Aistleitner unsere Viki mit einem satten Distanzschuss in Führung und markierte damit den Beginn einer emotionalen Achterbahnfahrt. Denn die Führung hielt keine 60 Sekunden an! Mit dem ersten Vorstoß der Gäste nach dem Wiederanpfiff, fiel der Ausgleich. Ernüchterung! Doch bevor man sich schon wieder dem Aufregen wittmen konnte, erzielte Neuzugang Rene Renner den erneuten Führungstreffer. Eine wohl missglückte Flanke schlug im kurzen Eck ein so dass auch der Gästegoalie wenig gut aussah. Wow... Jetzt ging die Post ab! Erste Gesänge kamen laut und knackig aus unserer Richtung und schienen die Wirkung wohl nicht verfehlt zu haben. Keine 5 Minuten nach der erneuten und nach 15 Minuten bereits verdienten Führung erhöhte Neunteufel auf 3 zu 1! Was für ein Start! Was für eine Partie! Wann hatte man zuletzt so etwas erlebt? Normalerweise bieten sich sonst nur unsere Nachbarn vom SC an etwas fürs Torekonto zu tun! Und jetzt das! Und wieder sah der Gästegoalie nicht gut aus. Bein einem Gerangel im Strafraum verpasste er es den Ball zu klären und so konnte sich Neunteufel durchsetzen und den Ball über die Linie drücken! Das erste von seinen 10 angekündigten Toren hatter er gemacht und ein Torefestival lag in der Luft! Denn auch unsere Gäste mühten sich nicht ungeschickt und drängten auf den Anschlusstreffer, welchen Sie dann in der 33. Minute durch einen Freistoß erzielten. Unglücklich sprang der Ball bei diesem Schuss von der Latte auf den Rücken unseres Schlussmanns und von da ins Tor.
Der Treffer markierte dann auch den vorläufigen Schlusspunkt der ersten Halbzeit, denn beide Teams versuchten jetzt die wahnsinnig schnelle und fast ausschließlich auf Offensive ausgerichtete Partie zu beruhigen und zu kontrollieren.
Trotz der Geschehnisse auf dem Rasen, konnte wir in der ersten Halbzeit wenig Stimmung auf das Feld tragen und gaben uns mit wenig konsequent vorgetragenen Liedern und Schlachtrufen bis zum Pausenpfiff zufrieden.
So blieb es auch als der Schiedsrichter die Mannschaften zur zweiten Halbzeit aufs Feld führte.
Erst ab der 60. Minute, als die Gäste immer mehr die Macht über das Spiel und unsere Jungs auf dem Feld gewannen, ohne sich dabei aber zwingende Chancen zu erspielen, wachte unser kleine Gruppe auf brachte ein Lied nach dem Anderen, in für Heimspielverhältnissen gemessener, ordentlicher Lautstärke und Dauerhaftigkeit zum Besten.
Mit jeder weiteren Minute mit der sich das Spiel dem Ende näherte wurden die Zuschauer nervöser. Erlöst wurden Sie erst als der eingewechselte Baschlberger in der 88. Minute souverän zum 4 – 2 Endstand netzte.
Es war geschaft und der anschließende Jubel unter den anwesenden Zuschauern riesig.


„Man of the Match“


Diese Wahl war heut wahrlich schwer und fiel letztendlich nach reichlicher Überlegung auf Philipp Eisinger, der mit seiner ruhigen und sehr souveränen Spielweise in der Drangphase der Gäste die entscheidenten Zweikämpfe in der Abwehr gewann und immer wieder mit Übersicht den Ball in die heute stark aufspielende Abteilung „Attacke“ brachte. Eine Eigenschaft die vorallem in der Hinrunde oft vermisst wurde.
Aber auch die beiden jungen Spieler Rene Renner und Tobias Stefan, sowie Routinier Dusko Klindo zeigten an diesem Tag eine überaus starke Leistung.


Fazit zur Stimmung:


Es lässt sich nicht verleugnen! Die Heimschwäche ist unüberseh, bzw. unüberhörbar. Auch wenn in der zweiten Halbzeit unser kleiner Haufen sich mühte, war da wie immer mehr drin!


Fazit zum Spiel:


Eine vor allem in den ersten 35 Minuten packende Partie mit einer selten gesehenen Offensivstärke! Das sah klasse aus und hat Spaß gemacht!
Natürlich war auch die im Vergleich zu Hinrunde stark verbesserte Defensive ein Garant für den Sieg.
Alles in Allem zeigte die Mannschaft eine sehr ansprechende Leistung und zeigte sich in allen Belangen mental und konditionell stärke als in der Hinrunde.
Bleibt zu hoffen, dass auch bei nicht so mitspielenden Gegner die Mittel gefunden werden sich zu beweisen.
Danke für diesen Auftakt! Wir wollen mehr!!! Die Mission ist angelaufen!

2010/11/17

Lieber ein Ende mit Schrecken als ein Schrecken ohne Ende!

Meisterschaft LL Ost, 13. Spieltag
0–3 vs. Edelweiß


Wenn man sich die Statistiken der beiden Teams mal vor der Partie gegenüber gelegt hatte, so konnte einem schon Angst und Bange werde! Edelweiß aus Linz, zweifelsfreier Aufstiegsaspirant und souveräner Tabellenführer, mit zum teil beeindruckenden Ergebnissen die alle mit viel Geld erkauft wurden, gastierte zum Abschluss der Herbstrunde dieser Landesligasaison auf unserem Platz, dem Platz des Tabellenschlusslichts.
Aller Unkenrufe zum trotz sah man der Partie recht lässig entgegen. Nie hatte unsere Viktoria besser ausgeschaut in dieser Saison als gegen die „Großen“ der Liga.
So traf man sich bei sommerlichen Temperaturen und Sonnenschein schon zur frühen Mittagsstunde auf dem Sportplatz.

Eine sehr ansehnliche Partie lieferte dann auch gleich unsere Reserve ab. Temporeich und mit vielen Torchancen auf beiden Seiten war diese Spiel die richtige Einstimmung auf einen hoffentlich schönen Fußballnachmittag. Leider verlor man das Spiel in den Schlussminuten noch mit 2-1, was aber die Leistung der Mannschaft mitnichten schmälert! Klasse Partie zum Abschluss Jungs!

Vor Anpfiff der Partie wurde die Mannschaft wie immer lautstark und mit großen Schwenkfahnen begrüßt und jeder nahm seinen Platz ein.
So manch einer kam nicht einmal dazu seinen Platz einzunehmen und wir nicht dazu das erste Lied anzustimmen da lag man bereits mit 0-1 hinten.
Ca. 10 Sekunden waren seit dem Anpfiff vergangen als eine weite Flanke aus dem linken Mittelfeld sich über unseren ausrutschenden Keeper ins Tor senkte. Whoooom! Das hatte gesessen! Sprachlosigkeit und Fassungslosigkeit wohin man schaute. War das er Anfang eines beispiellosen Debakels?
In den folgenden 15 Minuten schien sich unser Team nicht auf dem Feld zu befinden. Drei Hundertprozentige und einen Lattenkracher wurden von unseren Gästen ausgelassen und unserer Abwehr ein ums andere Mal wie eine Nuss geknackt.
Und abseits des Spielfeldes? Da war es ruhiger als auf so mancher Beerdigung. Da kam nix! Kein Gesang, keine Anfeuerungsrufe, kein Trommeln. Nichts! Auch als Edelweiß ab der 15. Minute das Spielen einzustellen schien und sich unser Team langsam aufrappelte passierte nichts.
Unsere Viktoria agierte plötzlich selbstsicher, druckvoll und offensiv und brachte ein ums andere Mal die Abwehr der Gäste ins straucheln. Raus sprang dabei leider aber nicht viel. Bis zur Pause entwickelte sich ein recht ansprechende Partie, was man von unserer Stimmung nicht behaupten konnte.

Mit beginn der zweiten Halbzeit zeigte sich nun mehr und mehr das dem Spitzenreiter aus Linz mindestens ein Punkt abgenommen werden konnte.
Nun endlich gab es auch zaghafte Versuche etwas Stimmung zu erzeugen was aber nur phasen- und ansatzweise gelang. Anders dagegen die Situation auf dem Feld. Forsch und spritzig agierte nun unsere Mannschaft und wurde immer gefährlicher und erarbeitete sich Chance um Chance.
In dieser Drangphase aber erhöhten die Gäste durch einen schmeichelhaft erworbenen Elfmeter auf 2-0 und gaben den Hoffnungen auf eine Punkteteilung einen herben Dämpfer.
Doch von Aufgeben weit und breit keine Spur. Es wurde weiter auf das Gästetor gespielt und der Keeper ein ums andere Mal zu Paraden gezwungen.
Zehn Minuten vor dem Ende schlossen die Gäste dann jedoch einen der zahlreichen Konter der Partie erfolgreich ab und besiegelten somit die Niederlage im letzten Spiel des Jahres.


„Man of the Match“:

Bei dieser mannschaftlich geschlossenen Leistung fällt es immer Schwer einzelne Spieler hervor zu heben. Aber auffällig war heute wieder einmal Roland Eggertsberger, der wohl jeden cm des Spielfeldes beackert hatte, Thomas Kutsam der wieder viel Übersicht bewies und Markus Neunteufel der in seiner beherzten Art Fußball zu spielen als Stürmer keine Wege scheute sich den Ball auch mal aus dem Mittelfeld selbst zu organisieren und trotzdem torgefährlich blieb.


Fazit zur Stimmung:

Ein dickes fette Minus! Das war nichts! Über Ansätze kam man heute nicht heraus und fand, trotz der ansprechenden Leistung, keine emotionale Bindung zum Spiel.
Hier ist es gut, dass jetzt die Winterpause kommt und man sich für die Rückrunde neue Kräfte und Freude, aber auch Ideen und Kreativität holen kann.


Fazit zum Spiel:

Entgegen der verbreiten Meinung ein Debakel zu erleben zeigte die Mannschaft heut wieder dass sie in der Lage ist richtig guten Fußball zu spielen und ein Leistungsniveau hat das bei weitem nicht auf dem jetzigen Tabellenplatz anzusiedeln ist!
Viel Kampf, viel Wille aber auch Spielfreude und Spielwitz waren heut zu sehen, nach dem das Team den frühen Rückstand und die Angriffe der Gegner in den ersten 15 Minuten verkraftet hatte.
Nun hoffen wir für die Mannschaft und den Trainer das sie die Winterpause effektiv nuten können und in der Rückrunde noch ein mal richtig angreifen können!

Gesucht wird ein Wendepunkt

Meisterschaft LL Ost, 12. Spieltag
0 – 2 vs. Pregarten


Mit der Erkenntnis das Fußball ein ungerechter scheiß Sport ist und unter den Vorzeichen der kommenden Regentschaft des neuen Trainers Erich Renner, ging es mal wieder, welch Überraschung, ins soooo geliebte Mühlviertel.
Diesmal nach Pregarten, da wo die Autobahn, die Ader der Zivilisation, schon längst aufgehört und das urige Landleben noch immer Besitz vom Alltag der Menschen hat.
Auf dem in einer Mulde gelegenen, fast idyllischen Sportplatz angekommen nahm an sofort den Großteil der kleinen Tribüne in Beschlag und wartet ungeduldig auf den Anpfiff der Partie.

Leider hatte man auf Grund der etwas sehr frühen Anstoßzeiten das Match der Reserveteams und eine klare 0-5 Niederlage verpasst. Eine Systemumstellung fällt halt nicht immer leicht! Weiter machen Jungs!

Jeder wusste worum es in dieser Partie ging! So war von Beginn an Feuer (leider nicht im wahrsten Sinn des Wortes) unterm Dach! Laut und stark feuerte man das Team an als wolle man jeden einzelnen Spieler und auch den Ball selbst in Richtung des gegnerischen Tores tragen.
Doch mit jeder abgelaufenen Minute der ersten Halbzeit schwand der Optimismus. Es wurde leiser und leiser. Bis schlussendlich die Stille eintrat.
Denn das was man auf dem Platz sah, machte weder Mut noch Hoffnung auf einen Punktgewinn.
So war das 1-0 für die Gastgeber in der 24. Minute nur logisch Konsequenz aus dem schwachen Auftreten unserer Elf und das es bei diesem einen Tor blieb wieder mal das Unvermögen der Gegner.
Die Zeit bis zur Pause wurde es auf der Tribüne nur selten laute und auf dem Platz nur selten Kritisch. Jenseits von beiden Strafräumen lieferten sich die Mannschaften ein zum Teil schon groteskes Fehlpassfestival wobei unser Team da doch noch das überlegenere war. Soweit man sowas überhaupt in so einer Partie sagen darf! Für keinen Zuschauer auf dem Sportplatz ein Augenschmaus.
Der Pfiff zur Halbzeit glich dann schon fast einer Erlösung.

Doch schon oft hatten unsere Jungs in Hälfte zwei die Ärmel hochgekrempelt und noch mal richtig Gas gegeben! So lebte die Hoffnung in uns weiter wenigstens einen Punkt mit nach Hause nehmen zu können oder zumindest eine ansehnliche Leistung geboten zu bekommen.

Den ersten 5 Minuten mit einem offen erkennbaren Ansatz von Willen und Zielstrebigkeit folgten wieder 40 Minuten Fußball zum abgewöhnen! Individuelle Fehler und Pässe deren Ziele man zum teil nicht mal erahnen konnte prägten das Spiel auf beiden Seiten.
Der traurige Rest von uns, der mit Zwangsoptimismus versuchte noch ein wenig Stimmung zu erzeugen, hielt tapfer durch und hielt wenigstens auf der Tribüne das Bild von Zusammenhalt und Glauben an Spieler und Verein aufrecht.
Das die Partie in der 89. Minute durch einen Konter der Gastgeber entschieden wurde, ohne das auch nur eine große Nennenswerte Chance auf unserer Seite zu verbuchen war, stand symbolisch für die momentane Situation.
So ging es mal wieder mit leeren Händen und ziemlich gedrückter Stimmung in Richtung Marchtrenk.


„Man of the Match“:

Heute nicht gesehen!


Fazit zur Stimmung:

Stark angefangen! Aber auch stark nachgelassen! Ein kleiner Kreis war heut immer da und hat versucht die Stimmung aufrecht zu erhalten. Aber es war zu wenig.
Für die spontan mitmachenden war natürlich das Geschehen auf dem Platz erdrückend und damit die Mitmachquote von Außenstehenden recht mies.
Aber wir machen weiter! Egal was kommt! Allein das ein Teil der Mannschaft nach jedem Spiel zu uns kommt und sich für die Unterstützung bedankt ist Zeichen genug das wir auf dem richtigen Weg sind und etwas bewegen können.


Fazit zum Spiel:

Eigentlich mag man nicht drüber sprechen. Wenn man in einem so genannten 6-Punkte Spiel auf unterstem Niveau noch die dominierendere Mannschaft ist und trotzdem 2-0 verliert, dann ist das bitter!
Verdient hat sich heut keiner der 22 Akteure auf dem Platz auch nur irgendwas! Zum Teil nicht mal die Dusche nach Spielende!
Der „Trainereffekt“ ist ausgeblieben und nach der Partie kann man auch noch nicht viel sagen über Konzept, Spielweise oder ähnliches die der neue Mann auf der Bank mitbringt. Jetzt erhoffen wir erst mal das Ende der Hinrunde und das es in der nächsten Woche kein Debakel gibt!

2010/11/02

Fußball ist ein scheiß Sport!

Meisterschaft LL Ost, 11. Spieltag
0-1 vs. Asten

Mit der Partie in Asten stand für die WTE's das erste Auswärtshighlight der Saison an!
Die ÖBB bracht die mitgereisten Schlachtenbummler sicher ans Ziel und sorgte schon vor Anpfiff für ausgelassene Stimmung und Sangesfreudigkeit.
So war es kein Wunder das man sich schnell auf der Tribüne wohl und heimelig fühlte.

Von der 0-2 Niederlage bekam man an diesem Tag neben den schlechten Schiedsrichter Leistungen nicht viel mit. Nur so viel zu diesem Spiel: Kopf hoch Jungs, kann passieren! Ordentlich gespielt! Beim nächsten Mal klappt das schon wieder!

Gute Besserung an dieser Stelle an Geiger Dominik der mit schwerer Gehirnerschütterung ins Krankenhaus musste.

Die einlaufenenden Mannschaften wurden traditionell mit großen Schwenkfahnen und einem lautstarken Beifall begrüßt und man fieberte dem Anstoß entgegen. Denn jeder hatte sich, wenn meist auch im Geheimen, einen kleinen Effekt durch den Trainerwechsel erwartet.
Nach einer kurzen Abtastphase versuchten beide Mannschaften schnell das Heft des Handelns an sich zu reißen.
Was unseren Männern wesentlich besser gelang. Immer wieder kam man gefährlich an des Gegners Strafraum. Leider ohne Erfolg.
Das Auftreten auf dem Platz wurde von unserer Seite her schnell zum Maßstab für den Support. Laut und mit erstaunlich hoher Mitmachquote versuchte man das Team weiter nach vorn zu peitschen.
Und in der 32. Minute geschah dann das was dem Spielverlauf nun gar nicht entsprach.
Man geriet mit 0-1 in Rückstand! Und wieder war es eine Verkettung von Fehlern in der Hintermannschaft und unseres Torhüters die den Gegner jubeln ließen.
Dem Rückstand hinterher rennend spielte in Folge nur noch unsere Viktoria auf das Tor der Astener. Bis zur Halbzeit schnürte man den Gegner regelrecht hinten ein und lies Ihm keine Luft zum Atmen.
Im Gegensatz zur Vorwoche kam der Pausenpfiff eher ungelegen.

Die Diskussionen in der Pause fielen im Grunde alle gleich aus: Stark und überlegen gespielt, wieder wurden Fehler bestraft und das eigene Unvermögen vorm Tor bemängelt.
Doch auf Grund des gesehenen waren doch alle mehr als Zuversichtlich das Blatt wenden zu können.

Mit Wiederanpfiff bot sich dann auch in der zweiten Hälfte das gleich Bild. Viktoria macht das Spiel, kam immer wieder gefährlich in den Strafraum der Gastgeber und vergab dann aber kläglich beste Möglichkeiten schon in der Anfangsphase der zweiten 45 Minuten.
Und auf den Rängen? Da steppte der Bär! Laut wie schon lange nicht mehr und mit großer Vielfalt wurden unsere Gesänge vorgetragen. Es hielt einfach niemanden mehr auf den Sitzen so dass man die zweite Halbzeit stehend verbrachte. Selten und doch so schön.
Auf dem Feld allerdings wurden weiter Chancen vergeben als ob man bereits mit 6-0 führen würde. Und so war das Endergebnis so ernüchternd wie ungerecht und unnötig.
Diese 0-1 Niederlage schmerzt gewaltig!


"Man of the Match":

Schwer zu sagen heute. Die Mannschaft war heute wieder geschlossen eine Klasse für sich! Mehr kann man von einem Team nicht verlangen wenn es um Einsatz, Kampf und Lauffreudigkeit geht.


Fazit zur Stimmung:

Nach dem Derby gegen den SC das Beste was wir in dieser Saison abgeliefert haben!
Die Leute die da waren haben mitgemacht und sich über fast 90 Minuten aufgeopfert um das Team zum Sieg zu schreien und zu singen.
Ein wahrer Maßstab für kommende Partien!
Bemerkenswert war auch das sich die neue Gesichter gleich von Anfang an voll mit eingebracht haben! Bitte weiter so!


Fazit zum Spiel:

Fußball ist ein Scheißsport! 90 Minuten auf ein Tor gespielt, 85 Minuten klar dominieren und in allen Belangen überlegen. Wenn ein Gegner sich nicht mehr zu helfen weiß und über 60 Minuten nur noch die Bälle aus dem eigenen 16'er schlägt um die Gefahr zu bannen weil sie sonst keine Möglichkeit haben zu agieren, zeugt das von Klasse!
Nur muss man die Tore machen! Chancen hatte man mehr als genug!
Diese Abschlussschwäche wird uns, wenn es so weiter geht, den Klassenerhalt kosten!

DANKE KARL!!!

Wie es die Meisten schon vernommen haben, hat sich unser Verein am vergangenen Montag von Trainer Karl Kiesenebner getrennt.
Ein schwerer Schritt ohne Frage! Doch ein üblicher Vorgang im Fußballgeschäft, auch in unserer Liga, wenn es sportlich nicht wie gewünscht läuft.

Die Water Tower Eagles bedanken sich an dieser Stelle bei Karl Kiesenebner für sein Engagement und seinen unermüdlichen Einsatz als Trainer des SV Viktoria Marchtrenk und wünschen Ihm alles nur erdenklich Gute auf seinen weiteren Wegen.
Es ist immer schwer einen menschlich so makellosen Mann wie Ihn mit der rauen Realität des Fußballgeschäfts zu konfrontieren.
Seine offene und ehrliche Art stand ohne Frage beispiellos für die Mentalität unseres Vereins.


WTE

Keine Fragen mehr!

Meisterschaft LL Ost, 10. Spieltag
2-3 vs. Naarn

Nach den gezeigten Leistungen der letzten Wochen und der weiter nach oben zeigenden Formkurve unseres Teams sollte es gegen die Mannen aus Naarn für die nächsten 3 Punkte auf heimischen Platz reichen.

Das obligatorische betrachten des Reservematches brachte wenig neue Erkenntnisse in Sachen Fußballkunst. Ein 1-1 nach 90 Minuten war ein gerechtes Ergebnis in einer Partie die sich maximal durch eine harte Gangart der Spieler hervor hob.

Dann war es soweit! Die Mannschaften liefen ein, wir stimmten uns ein und der Anpfiff ertönte. Leider schien es so als ob die Spieler diesen überhört hatten! Nach einer Schlafeinlage der Abwehr landete ein Freistoß bereits nach 7 Minuten im Netz und lies auch unseren Tormann nicht gerade gut ausschauen. "Aber was soll's? Kann ja passieren! Ist ja noch nix entschieden nach sieben Minuten": dachten sich wohl viele der mageren 200 Zuschauer auf dem Platz. Und konnten nicht fassen das bereits 5 Minuten später der Ball abermals im Netz zappelte.
Schockzustand wohin man schaute! Der bis dahin spärliche Support verstummte und die Spieler machten den Eindruckt als seien sie auch 12 Minuten nach Anpfiff noch nicht auf dem Platz. Anders war das nicht zu erklären was man da zu sehen bekam und das 3-0 für die Gäste aus Naarn die logische Konsequenz für diese Anhäufung von kollektiven Schlafeinlagen und individuellen Fehlern in allen Mannschaftsteilen.

Nach dieser desolaten Leistung war der Pausenpfiff dann eine wahre Befreiung!
Vielen kamen Erinnerungen an die 1-5 Niederlage gegen Katsdorf zum Ende der Vorsaison in den Kopf und verbreiteten großes Kopfzerbrechen unter den Zuschauern.
Wo sollte das heute Enden?

Mit Beginn der zweiten Halbzeit schienen sich alle Befürchtungen zu bewahrheiten. Die Gäste aus Naarn machten weiter das Spiel und sorgten immer wieder für Gefahr rund um das Tor der Viktoria.
Umso erstaunlicher war dann der Treffer zum 1-3, der wie aus dem Nichts fiel und für einen Ruck auf dem Feld und ein kleines Stimmungshoch neben diesem sorgte.
Wie ausgewechselt spielten jetzt unsere grün-weißen und mit dem zweiten Treffer des Tages sorgte Routinier Klindo noch einmal für Hoffnung unter den Anhängern der grün-weißen. So kam es dann doch noch dazu dass zumindest für die letzten 15 Minuten der verbleibenden Spielzeit Stimmung aufkam.
Doch die gelb-rote-Karte Tüysüs 5 Minuten vor Ende der regulären Spielzeit begrub alle Hoffnungen auf einen schmeichelhaften Punktgewinn.
So blieb es dann auch bei der 2-3 Heimniederlage gegen Naarn.

Ach ja, ein Kommentar zu den "Fanatics Naarn": Es ist gut zu wissen dass es in dieser Liga immer mehr versuchen ein wenig Stimmung auf die Sportplätze zu bekommen aber bitte, respektiert den Heimbereich der jeweiligen Sportplätze und lasst euren monotonen, rhythmuslosen und gesanglosen Trommelsupport von dort erklingen wo Ihn niemand stört! Vom Gästebereich aus! Danke!


"Man of the Match":

Heute eindeutig der Routinier Dusko Klindo! Vor allem wegen seiner beiden Treffer die die Mannschaft noch einmal zurück ins Spiel kommen lassen haben.
Dennoch waren auch heute wieder zu viele Situationen dabei wo er das Auge für den Mitspieler hat missen lassen und unnötig den Ball verloren hat.
Besinn dich wieder auf deine Stärken Dusko! So kannst du dem Team vor allem in dieser schweren Situation wohl am besten helfen! Und du kannst das!

Fazit zur Stimmung:

Typischer, mieser Heimsupport der lediglich in den letzten 25 Minuten der Partie überhaupt die Beschreibung Support verdient hat.
Weiter dran arbeiten und nicht immer von den schlechten Leistungen auf dem Platz beeinflussen lassen!


Fazit zum Spiel:

Bitte? Was war das? Sowas kann man nicht bringen! Nicht mal in den Niederungen der 1. Klasse! Das war ein klassischer Satz mit X der hier alles beschreiben kann.
Warum kann man nicht von Beginn an so auftreten wie die letzten 25 Minuten? Wo liegt das Problem?
Langsam wird es gefährlich immer gegen die direkten Konkurrenten solche Ausfälle zu haben! Denn so steigt man ab, so böse das auch klingen mag.